Nutzen für Arbeitgeber und Unternehmen:

  • Bessere Arbeitsbedingungen
  • Störungsfreier Betriebsablauf, da die Fehlzeiten gesenkt werden und es weniger Ausfälle gibt
  • Gutes Betriebsklima
  • Erhöhte Innovationsfähigkeit der Mitarbeiter
  • Höheres Unternehmensimage
  • Senkung des Krankenstandes
  • Kosteneinsparungen (Return on Investment), vor allem auch dadurch, dass weniger Krankenzahlungen geleistet werden, Ersatzpersonal beschafft und bezahlt und ggf. weniger Unfallursachenforschung betrieben werden muss.

Nutzen für Beschäftigte:

  • Stärkung der Verhaltensprävention, da der Mitarbeiter im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung angeleitet wird, Gesundheitsrisiken zu vermeiden.
  • Verbesserung des Gesundheitszustandes
  • Stärkung der Verhältnisprävention wird dadurch erreicht, dass äußere Umstände (z.B. der Arbeitsplatz) auf die Gesundheit der Mitarbeiter einwirken. Maßnahmen können z.B. Vorschriften, Gesetze und/oder bauliche Maßnahmen, sein
  • langfristige Erhaltung der Arbeits-/ und Leistungsfähigkeit sowie Konzentration

Förderungen:

Für Maßnahmen im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung gibt es allerdings Förderungen, die Unternehmen beanspruchen können:

  • Steuerliche Begünstigung auch bei Anspruch externer Leistungen, z.B. Inhouse-Kurse durch Balk MediSport.
  • Nicht steuerbefreit sind Zuschüsse des Arbeitgebers an Mitarbeiter für Mitgliedsbeiträge an Sportvereine und Fitnessstudios.
  • AOK-Beitragsbonus. Der Krankenkassenbeitrag bei der AOK kann möglicherweise gesenkt werden, wenn betriebliche Voraussetzungen erfüllt und gesundheitsfördernde Maßnahmen durchgeführt werden.

Seit 2008 sind Leistungen des Arbeitgebers zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes und der betrieblichen Gesundheitsförderung bis zu 500 EUR pro Mitarbeiter/-in und Jahr steuer- und sozialversicherungsfrei (§ 3 Nr. 34 EStG; § 52 Abs. 4c EStG). Diese Neuregelung ist enthalten im Jahressteuergesetz 2009, das am 19.12.08 im BGBl. I S. 2794 veröffentlicht wurde.