Was ist Betriebliche Gesundheitsförderung?

Durch diesen Paragraphen soll in der Arbeitswelt für folgende Aspekte gesorgt werden:

  • Gesundheitsgerechte Arbeitsorganisation & Arbeitsbedingungen
  • Förderung einer aktiven Beschäftigungsbeteiligung
  • Angebote zum gesundheitsgerechten Verhalten

Warum Betriebliche Gesundheitsförderung?

Die Arbeitswelt befindet sich im Wandel. Beispiel hierfür ist zum Einen die Demografie, die zu alters- und geschlechtergemischten Belegschaften führt. Aber auch ein enormer Druck die Wirtschaftlichkeit zu erhalten und zu steigern besteht durch  z.B.:

  • Globalisierung
  • Kundenorientierung & Qualitätsmanagement
  • neue Technologien

Darüber hinaus dominieren Leistungsdruck und Einsparungen die Arbeitswelt und die Mitarbeiter werden oftmals überfordert, vor allem auch durch die Tatsache der mangelnden Einbeziehung der Betroffenen. Obendrein werden diese von steigenden psychomentalen Anforderungen beherrscht, da immer mehr Personal abgebaut wird und die fehlenden Arbeitskräfte aufgefangen werden müssen.

Diese Faktoren führen zu:

  • erhöhtem Krankenstand
  • Demotivation
  • schlechter Arbeitsatmosphäre.

Um diesen Zustand entgegenzuwirken kann der Betrieb eingreifen und dem §20a des SGB V gerecht werden, indem gesundheitsfördernde Maßnahmen ergriffen werden.

Im §20a des SGB V steht geschrieben: “[...] um unter Beteiligung der Versicherten und der Verantwortlichen für den Betrieb die gesundheitliche Situation einschließlich ihrer Risiken und Potentiale zu erheben und Vorschläge zur Verbesserung der gesundheitlichen Situation sowie zur Stärkung der gesundheitlichen Ressourcen und Fähigkeiten zu entwickeln und deren Umsetzung zu unterstützen.“